Anlagevermögen Umlaufvermögen | Eigenkapital Fremdkapital |
Bilanzsumme | Bilanzsumme |
Zielsetzung
Die Analyse der Anlagendeckung dient zur Beurteilung inwieweit das Anlagevermögen langfristig finanziert und damit die finanzielle Stabilität des Unternehmens gewährleistet ist. Die Beurteilung kann mittels der nachfolgenden Kennzahlen erfolgen:
Deckungsgrad 1
Deckungsgrad 1= Eigenkapital / Anlagevermögen.
Grad der Finanzierung des Anlagevermögens durch Eigenkapital. Vergleichswerte: Bosch Gruppe Welt 1998: 93 %.
Deckungsgrad 2
Deckungsgrad 2 = (Eigenkapital + langfr. Fremdkapital) / Anlagevermögen.
Grad der Finanzierung des Anlagevermögens durch langfristiges Kapital. Je größer, desto besser. Mindestens 100 % (»Goldenen Bilanzregel«). Vergleichswerte: Bosch Gruppe Welt 1998: 156 %.
Vermögensdeckungsrechnung
| Eigenkapital |
- | Anlagevermögen |
= | Über‑ oder Unterdeckung 1 |
+ | langfristiges Fremdkapital |
= | Über‑ oder Unterdeckung 2 (= langfristiges Kapital zur Finanzierung d. Umlaufvermögens) |
Gemäß der »Goldenen Bilanzregel« soll es eine Fristengleichheit auf der Aktiv- und Passivseite der Bilanz geben. In der Vermögensdeckungsrechnung sollte es deshalb immer eine Überdeckung geben.