15.2.5.7. Vor- und Nachteile der Prozesskostenrechnung
Vorteile | Die Prozesskostenrechnung macht die Gemeinkosten transparent
|  | Allokationseffekt, d.h. Verursachungsgerechte Zuordnung der Gemeinkosten
|  | Komplexitätseffekt, d.h. komplexe Produkte haben ein deutlich höheren Bedarf an gemeinkostenverursachenden Aktivitäten als einfach Produkte
|  | Degressionseffekt, d.h. Gemeinkosten prozessunabhängig verteilen (je mehr Stück, desto billiger). |
(Vgl. Coenenberg, A.: Kostenrechnung und Kostenanalyse, Stuttgart 2003, S.222ff) Nachteile | Hohe Einführungskosten, daher nur sinnvoll bei Gemeinkostenbereichen mit hohen Kostenvolumen und Bereichen die durch mangelnde Transparenz gekennzeichnet sind (Vgl. Jórasz, W.: Kosten und Leistungsrechnung, 2. Auflage, Stuttgart 2000, S. 304)
|  | Hoher Bearbeitungsaufwand bei kontinuierlicher Durchführung der Prozesskostenrechnung (Vgl. Jäger-Goy, H.: Controlling Heft, Innovative Führungsinstrumente für Informationsverarbeitung, Heft 10, Oktober 2000, S. 491)
|  | Einführung stößt zumeist auf Widerstände bei der Belegschaft, aufgrund der Tätigkeitsanalysen (Vgl. Jórasz, W.: Kosten und Leistungsrechnung, 2. Auflage, Stuttgart 2000, S. 304)
|  | Die Prozesskostenrechnung als Vollkostenrechnung ist als Instrument für kurzfristige Entscheidungsvorbereitung nicht geeignet, dafür muss sie durch ein Verfahren der Teilkostenrechnung ergänzt werden. (Vgl. Jung, H.: Controlling, München 2003, S. 103) |
BlasyM, 23.02.2005, Seite 1916 Copyright © 2003-2011. Alle Rechte vorbehalten.
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